Euripides The Phoenician Women 865

Edward P. Coleridge (Translator)

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The Phoenician Women. Euripides. Edward P. Coleridge (Translator). London. 1891.

Sponsored by Perseus Project, Tufts University.

Funding provided by The Annenberg CPB/Project.

Current edition Perseus

The Phoenician Maidens (English) (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. II. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1891. (Modernized by Perseus.))

Editions (1)
Φοίνισσαι Perseus (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. III. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1913. (Reprinted 1920-1978)) — 865 focus
Translations (2)
The Phoenician Virgins (OCR draft) Experimental (The Phoenician Virgins. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1841; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 1, Heidelberg: C. F. Winter, 1841. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 865 focus
Eteokles' halber hielt' ich wohl den Spruch zurück,
Den Mund verschließend; aber weil du's wissen willst,
So red' ich: Kreon, lange schon krankt unser Land,
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Seit Laios Vater wurde troz den Gottern, und
Der Mutter einen Gatten zeugt' im Dedipus:
Ein warnend Mal für Hellas stellten die Götter auf
In seiner Augen blutiger Verstummelung.
Die Söhne wollten durch die Zeit die grause Schmach
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Verhüllen, als entflohn sie so der Götter Zorn,
Und fehlten sinnlos; Ehre nicht, noch freien Zug
Vergonnten sie dem Vater, daß der arme Mann
In wildem Unmuth über sie den schweren Fluch
Ausgok, in Krankheit schmachtend und entehrt zugleich.
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Was that ich hier nicht, welches Wort versucht' ich nicht?
Doch ward ich dadurch Dedipus' Geschlecht verhaßt.
Nun droht, o Kreon, ihnen Tod von eigner hand,
Und viele Leichnam', hingestreckt zu Leichnamen,
Von Thebern und Argeiern, welche sich bekämpft,
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Erwecken bittern Jammer im Kadmeierland.
Du Stadt, du arme, wirst zugleich in Grund gestürzt,
Wenn meinen Worten kein Gehör im Volke wird.
Das Beste war wohl dieses, wenn aus Dedipus'
Geschlechte Niemand Bürger ward noch Herr im Land,
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Da sie, von Wahnsinn trunken, ihm Verderben drohn.
Nun, weil das Bise mächtiger als das Gute war,
Bleibt, unsre Stadt zu retten, nur Ein Mittel noch.
Doch, nennt' ich dieses, wurd' ich selbst nicht sicher sein,
Und Trauer bråcht' es jenen, die das Schicksal trifft,
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Der Rettung Mittel darzuleihn dem Vaterland:
Drum geh' ich; lebt wohl! Muß es sein, ich Einer will,
Was kommt, mit Vielen tragen: denn was soll ich thun?