Euripides Helen 386

ed. Gilbert Murray

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Helen. Euripides. ed. Gilbert Murray. Oxford. 1913.

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Current edition Perseus

Ἑλένη (Greek) (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. III. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1913. (Reprinted 1920-1978))

Translations (3)
Helen Perseus (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. I. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1906. (Modernized by Perseus.)) — 386 focus
Helen (OCR draft) Experimental (Helen. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1845; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 2, Heidelberg: C. F. Winter, 1845. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 386 focus
Du, der in Pisa's Fluren einst Denomaos
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-Im Wagenkampf besiegte, Sohn des Tantalos!
O raffte damals, als zerstuckt den Göttern du
Zum Mahle dientest, dich der Tod in der Götter Kreis,
Bevor du meinen Vater Atreus einst erzeugt,
Dem wir entsproßen aus dem Schooß Aërope's,
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Agamemnon und Menelaos, ein berühmtes Paar !
Die größte Kriegsmacht (ohne Prahlen sag' ich es)
Geleitet' ich als Herrscher durch des Meeres Flut
Zum Strande Troja's; nicht gezwungen durch Gewalt,
Freiwillig folgten unserm Wort die Jünglinge.
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Und ihrer zählt man Viele, die gefallen sind;
Biel' andre, die gerettet kaum dem Meer entflohn,
Der Todten Namen tragen sie nach Haus zurück.
Ich irr' umhergetrieben auf der blauen Flut
Des Meeres, seit ich Ilions Burghöhn zerstört,
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Und heimzukommen drängt es mich in's Vaterland;
Doch dieses Glückes würdigen mich die Götter nicht.
An allen Deden Libya's, am wilden Strand
Unholder Buchten schifft' ich hin; und kam ich nah
Dem Vaterlande, rafft' ein Sturm mich wieder fort;
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Nie schwellte Wind mein Segel, daß ich heimgekehrt.
Und nun, beraubt der Freunde, ward ich strandend hier
An dieses Land geworfen, und gebrochen treibt
Mein Schiff in vielen Trummern um den Felsenstrand.
Vom schöngefügten Baue blieb der Kiel zurück,
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Auf dem ich kaum durch unverhofftes Glück entkam
Mit Helena, die wir mitgeschleppt aus Ilion.
Ich weiß des Landes Namen und des Volkes nicht;
Zur Menge mich zu gesellen, trug ich immer Scheu,
Um nicht zur Schau zu tragen meines Kleides Schmuz,
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Aus Scham mein Loos verbergend. Fållt ein hoher Mann,
So druckt ihn ungewohntes Leid, drückt harter ihn,
Als einen Andern, welcher långst unglucklich war.
Wohl drängt die Noth mich; denn am Brod gebricht es mir,
An Kleidern, mich zu bedecken: was naturlicher?
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Denn mich bekleidet, was die Wog' auswarf vom Schiff.
Der frühern Kleider weicher Prunk, die köstlichen
Gewande sind des Meeres Raub. In einer Schlucht
Verbarg ich alles meines Leids Urheberin,
Mein Weib, und komme, während mir der Freunde Schaar,
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Die mir geblieben, mein Gemahl bewachen muß.
Ich irr' allein, umspåhend, ob ich irgendwo
Für die Freunde dort erlange, was uns frommen mag.
Da seh' ich dies von Zinnen ringsumkränzte Haus,
Die stolzen Thore seh' ich eines Glucklichen,
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Und nahe mich. Aus einem reichen Hause darf
Der Schiffer Etwas hoffen; Unbeguterte,
Verlangten sie zu helfen, sie vermochten's nicht.
(Er klopft an das Thor des Palastes.)
Holla!
Wer wacht an dieser Pforte, he! wer kommt heraus,
Damit er drinnen meine Noth verkundige?
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