Grauses erkühnt' ich Elende mich, grauser That, grauser
Weh mir!
That,
Entslohn wårst du kaum ruchlosem Untergang,
Bruder, von meinen Hånden graunvoll erwürgt.
Welches Ende folgt auf dieses?
Welches Schicksal wird mein Loos sein?
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Was sinn' ich dir aus, auf welchem Pfad send' ich dich
Von hier, frei von Tod, in's Land Argos heim,
Eh' hier dein Leben dem Stahle verfällt?
Das, das ist es, o armes Herz,
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Was du mir ausspåhn mußt,
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Ob du zu Lande, nicht im Schiffe,
Ob du mit eilendem Fuß
Dich gibst in den Tod, wenn du Stämme der Barbaren
Und unwegsame Wege durchziehst; durch kyanische Felsen
Den Engpaß hindurch, dehnt für die Flucht sich, traun,
850
Der Meerpfad zu weit.
Ich Arme, ich Arme!
Wer, ob es ein Gott, ob ein Sterblicher sei,
Welch glucklicher Zufall
Entwirrt den verworrenen Pfad,
2
855
Zeigt uns, die noch allein leben von Atreus' Stamm,
Aus Noth Rettung an?
Chor.
Iphigenia in Tauris. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .