Auf euch, geliebte Frauen, wend' ich meinen Blick,
Auf euch allein beruht es, ob ich glucklich sein,
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Ob elend sein soll und beraubt des Vaterlands,
Des Bruders und der Schwester, meiner Theuersten.
Und dieses sei vor Allem meines Worts Beginn:
Wohl sind wir Frauen, Eine will der Andern wohl;
Was uns gemein ist, wahren wir mit trenem Sinn.
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So seid verschwiegen, und gewährt hilfreiche Hand
Zur Flucht! Des Ruhmes würdig ist ein treuer Mund.
Ihr sehet: Ein Loos wartet auf drei Liebende,
Heimkehr in's våterliche Land, ach! oder Tod.
Gerettet rett' ich, daß auch du mein Schicksal theilst,
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Auch dich nach Hellas. Bei der Rechten flch' ich denn,
Dir fleh' ich, dir auch, bei der holden Wange dir,
Bei diesen Knie'n und deines Hauses Thcuerstem,
Bei Mutter, Vater, Kindern, wenn du welche hast!
Was meint ihr? Welche will es? Welche weigert es?
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O sprecht! Versagt ihr meinem Wort die Billigung,
Bin ich dahin, mein armer Bruder ist dahin.
Chor.
Geliebte Herrin, sei getrost und rette dich;
Von mir wird Alles, was du mich so dringend flehst,
Verschwiegen bleiben; zeuge mir der große Zeus!
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Iphigenia.
Dank euch für diese Worte; mögt ihr glucklich sein!
(Zu Einigen aus dem Chor.)
Dein Werk, und deines, ist es nun, in's Haus zu gehn;
Denn bald erscheint er, dieses Landes Herr, und forscht,
Ob jener Fremden Opferung vollendet sei.
(Die Angeredeten gehen in den Tempel.)
Erhabne Gottin, die du mich vor Aulis' Bucht
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Aus meines Vaters Mörderhand errettetest,
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Errette nun auch mich und sie, daß Phobos' Wort
Hinfort um deinetwillen nicht als Trug erscheint!
Auf, wandre huldvoll aus dem Land der Fremdlinge
Zur Stadt Athene's! Hier zu wohnen ziemt dir nicht,
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Dir, die der Pallas Segensland bewohnen kann.
(Sie geht in den Tempel.)
Erste Strophe.
Chor.
Iphigenia in Tauris. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .