Verlaßt den Wagen, Troërfrau'n, und meine Hand
. Ergreift, damit ich steigen kann vom Wagensiz.
Mit Phrygerbeute sind die Götterwohnungen
Geschmuckt, und mir ward diese Schaar erles'ner Fraun
Von Troja statt des Kindes, das ich einst verlor,
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Zwar eine kleine Gabe, doch des Hauses Schmuck.
Elektra.
Darf ich, die Sclavin, die vom Vaterhause fern
Verstoßen wohnt in dieser armen Hütte hier,
Nicht fassen, Mutter, deine hochbegluckte Hand?
Klytamnestra.
Hier sind die Dienerinnen: mühe du dich nicht!
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Elektra.
Nun, gleich der Sclavin triebst du doch vom Haus mich weg;
Zur Beute ward ich, als das Haus erbeutet ward,
Wie diese Frauen, die verwaist, verlassen stehn.
Klytamnestra.
Das wollte ja dein Vater, solche Hinterlist
(O Graul!) ersann er wider seine Theuersten.
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So will ich reden! Freilich, wenn ein böser Ruf
Die Frau verläumdet, mag ihr Wort auch bitter sein.
Ich werde das nie loben: doch die Sache selbst
Erwägt, und wenn euch Etwas hassenswerth erscheint,
So dürft ihr grollen: aber sonst, wozu der Groll?
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Uns gab an deinen Vater einst Tyndareos,
Nicht uns zu tödten oder die von uns entsproß.
Doch er verlockte trugerisch, als liebte sie
Der Sohn des Peleus, unser Kind von Hause weg
Zur Bucht von Aulis; dort durchstieß des Vaters Stahl
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Auf hohem Holzstoß Iphigeneia's weißen Hals.
Und wenn er, rettend aus des Feindes Hand die Stadt,
Sein Haus erhaltend und der andern Kinder Haupt,
Um Viele mordet' Eine, war's verzeihlich wohl;
Nun aber gab er, Helenen, der uppigen,
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Zuliebe, weil ihr Gatte diese Falsche nicht
Zu zugeln wußte, meinem Kind den Todesstoß.
Ich hatte trozdem, ob er mich auch schwer gekränkt,
Ihm nicht gegrollt, dem Gatten, nicht getödtet ihn;
Da bringt er mir die gottbetraute Schwärmerin
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Heimkehrend als Genossin, und das Eine Bett
Im Einen Hause nahm zugleich zwo Frauen auf.
Electra. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .