Vernahmt ihr - oder tauschte mich ein eitler Wahn? -
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Den Larmen? Klang's nicht unterirdischen Donnern gleich?
Horch! Deutlich, unverkennbar schwillt der Stimmen Laut.
Elektra, Herrin, komm hervor, verlaß das Haus!
Elektra eilt aus dem Hause. Der Chor.
Elektra.
Was giebt es? Wie, Freundinnen, steht's um unsern Kampf?
Der Chor.
Nur Eines weiß ich: Mordgeschrei vernahm mein Ohr.
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Elektra.
Auch ich vernahm es, zwar von fernher, aber doch.
Der Chor.
Weither ja tont die Stimme, doch vernehmlich klar.
Elektra.
Wehlaut der Meinen? Oder ståhnt Aegisthos hier?
Der Chor.
Weiß nicht: denn ganz verworren schallt der Stimmen Ton,
Elektra.
Damit zum Morde rufst du mich! Was saumen wir?
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(sie zückt das Schwert auf sich.)
Der Chor.
Halt ein, bevor du deutlich dein Geschick erkennst!
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Elektra.
Nein! Wir erlagen: bleiben doch die Boten aus!
Der Chor.
Sie werden kommen: nicht so leicht ist Königsmord.
Ein Bote. Elektra. Der Chor.
Der Bote.
Ihr sieggekrönten Frauen vom Mykenervolk!
Orestes siegt', ich kund' es allen Freunden an,
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Und Agamemnons Mörder liegt am Boden todt,
Aegisthos: bringt denn euren Dank den Göttern dar!
Elektra.
Wer bist denn du? Wie mag ich deinem Wort vertraun?
Der Bote.
Erkennst du mich, den Diener deines Bruders, nicht?
Elektra.
Mein Liebster, traun, vor Schrecken mocht' ich dein Gesicht
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Nicht gleich erkennen; aber nun erkenn' ich dich.
Wie sagst du?
Todt ist der Arge, der den Vater mir erschlug?
Der Bote.
Todt ist er: zweimal sag' ich, was du gerne hörst.
Der Chor.
Ihr Götter und o Dike, du allsehende,
Elektra.
Du kamest endlich!
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Wie geschah's, wie gab er ihm
Den Tod, Thyestes' Sohne? Gern erführ' ich das.
Der Bote.
Electra. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .