Zeus, meiner Ahnen Gott,
Der über meine Feinde mir den Sieg verleiht,
Erbarm dich unser: jammervoll fiel unser Loos!
Elektra.
Erbarme dich: aus deinem Stamme sproßen wir!
Orestes.
Und Hera, die du waltest auf mykenischen
Altären, gib uns, wenn gerecht wir flehn, den Sieg,
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Und Gåa, Herrin, deren Grund mein Arm berührt!
Elektra.
O laß sie Rache nehmen für des Vaters Tod!
Orestes.
Du, der so schmachvoll hingewürgt im Grabe wohnt,
Hilf, Vater, hilf den Kindern, die du so geliebt!
Komm, nimm zu Bundsgenossen all die Todten dir,
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Die, dir vereinigt, Troas einst eroberten,
Und die dem Frevler zürnen, den ein Mord befleckt!
Hörst du's, an dem so Grauses meine Mutter that?
Elektra.
Ich weiß, er hört dies Alles. Doch zum Werke nun,
Und triff Aegisthos tuchtig! Das empfehl' ich dir.
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Wenn du, besiegt im Kampfe, sinkst in Todesnacht,
So bin auch ich todt: nenne mich nicht lebend mehr!
Ich stoß' ein doppelschneidig Schwert in meine Brust.
Hinein zum Hause gehend, mach' ich mir's zurecht,
Und wenn von dir uns frohe Kunde kam, so wird
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Das ganze Haus frohlocken: doch, erleidest du
Den Tod, geschieht ganz Andres: das erklär' ich dir.
Orestes.
Nun weiß ich Alles.
Elektra.
Darum zeige dich als Mann!
Doch ihr, o Frauen, gebet mir durch lauten Ruf
Von diesem Kampf ein Zeichen! Ich will Wache stehn,
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Das Schwert in meiner Rechten, wohlbereit zum Kampf.
Denn meinen Widersachern geb' ich nimmerdar,
Besiegt, zum Hohn, zur Nache meinen Leib dahin.
(Orestes geht mit dem Greise, Elektra in's Haus zurück.)
Erste Strophe.
Der Chor.
Electra. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .