Euripides The Suppliant Maidens 42-86a

ed. Gilbert Murray

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The Suppliant Maidens. Euripides. ed. Gilbert Murray. Oxford. 1913.

Sponsored by Perseus Project, Tufts University.

Funding provided by The Annenberg CPB/Project.

Current edition Perseus

Ἱκέτιδες (Greek) (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. II. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1913. (Reprinted 1921-1962))

Translations (3)
The Suppliants Perseus (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. I. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1906.) — 42-85 focus
The Supplicants (OCR draft) Experimental (The Supplicants. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1852; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 3, Heidelberg: C. F. Winter, 1852. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 42 focus
O gewähr' uns, was von dir, Greisin, die Greisinnen erflehn,
Welche dir hier sanken an's Knie:
Auf, lose die Söhn' uns, 1
Die gemordet das Schwert, welche zurückließen den Leib
45
In dem leiblösenden Tod grimmigem Bergwilde zum Raub
Erste Gegenstrophe.
Sieh an unsern in heißen Thränen sich ausstromenden Schmerz,
Siehe das Haupt, runglig und grau,
Das wir trauernd zerfleischten!
Wie anders? Geschmuckt haben wir euch weder daheim,
50
Noch am Weg, tapfere Sohn', euere Grabmale gesehn.
Zweite Strophe.
Du gebarst auch ja den Sohn einst, o Gebieterin,
Und erheitertest das Gemuth deines Gemahles:
Jezt theile mir mit
Freundlichen Nath, theil' ihn mit mir, die sich in Gram über den Tod
55
Jener verzehrt, die sie gebar!
O bestimm', Edle, den Sohn, welchen wir anflehn,
Daß er hinzieht an Ismen's Flut und der Jünglinge
Leichen zuruckschafft, endlich zu ruh'n im Marmorgrab!
Zweite Gegenstrophe.
Ungeweiht, eiserner Noth fröhnend, umschlingen wir 2
60
Den in Glut strahlenden Altar der Unsterblichen,
Und gerecht ist, traun,
Was wir erslehn. Wohl auch vermagst du, die begluckt lebt durch den Sohn,
Mich von dem Leid, das mich umfångt,
Zu befrein. Niedergebeugt fleh' ich von Ungluck:
65
In die Hand gib den Geliebtesten mir zurück, ja
Laß mich umarmen im Tode des Sohns unseligen Leib!
Dritte Strophe.
Ein neuer Kampf harrt unser, häuft uns Leid zu Leid; 3
Der Mägde Busen tont von der Hånde Schlag.
Hebt an, ihr Mitjammernden,
70
Hebt an, ihr Mitweinenden,
Den Reigen, den Hades liebt!
Auf, zerfleischt euch Wang' und Busen blutigroth mit weißem Nagel!
Denn Todtenehren sind ein Schmuck den Lebenden.
Dritte Gegenstrophe.
Des Weherufs unſelig unersåttliche
75
Wollust ergreift uns, wie von erhabnem Fels
Der Tropfe lautstohnend rinnt,
Sein Klagen nicht enden will.
Der Kinder Tod weckt den Schmerz
Machtig auf im Mutterherzen, daß die Klage nie verstummt. Ach!
80
O daß ich todt vergåße solches Misgeschick!
Theseus. Aethra. Der Chor. (noch in einiger Entfernung)