Euripides The Suppliant Maidens 1114-1164

ed. Gilbert Murray

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The Suppliant Maidens. Euripides. ed. Gilbert Murray. Oxford. 1913.

Sponsored by Perseus Project, Tufts University.

Funding provided by The Annenberg CPB/Project.

Current edition Perseus

Ἱκέτιδες (Greek) (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. II. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1913. (Reprinted 1921-1962))

Translations (3)
The Suppliants Perseus (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. I. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1906.) — 1114-1163 focus
The Supplicants (OCR draft) Experimental (The Supplicants. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1852; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 3, Heidelberg: C. F. Winter, 1852. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 1114 focus
Da bringen sie schon den gesammelten Staub
Der Erschlagenen her. Stüzt, Sclavinnen, mich
1100
Unmachtige Greisin, da mir die Kraft
Mein Schmerz um die Söhne geraubt hat!
So lange ja wandl' ich schon in der Zeit, 1
Und zehre mich ab in unendlichem Harm.
Denn wo gåb' es ein Leid,
1105
Das schmerzlicher rührt' an ein menschliches Herz,
Als Gram um verlorene Kinder?
Die Söhne der Helden bringen ihre Asche. Theseus
Adrastos. Der Chor.
Ich bringe, bring', unselige Mutter,
Aus der Glut des Vaters Asche,
Nicht leichte Last mir, weil der Schmerz mich niederbeugt:
1110
Alles, was mein, barg ich in kleinem Raume.
Weh, weh!
Weh, wehe mir! Ich armer Knabe 2
Soll, beraubt des armen Vaters,
Hinfort verlassen wohnen im verwaisten Haus,
Nicht in dem Arm dessen, der mich zeugte.
Sie sind dahin, o Mutter, eure Kinder sind 3
Nicht mehr, dahin! Sie nahm auf der Aether;
1125
Des Feuers Glut verzehrte sie;
Beschwingt slohn sie zum Reich der Schatten.
Doch hörst du, Vater, deiner Söhne Jammerruf. 4
Werd' ich, den Schild am Arme, nicht einst deinen Tod
Rachen?
1130
Wohl, wenn die Götter wollen, kommt der Rachetag
Des Vaters! Noch nicht schläft dieses Unrecht.
O Vater, noch vor Augen wahn' ich dich zu schaun -
Was mich gemordet, trag' ich hier, die kleine Last.
Gib, bergen will ich seinen Staub an meiner Brust!
1145