Wohl preisen deutlich Dikles' hochgesinnten Sohn
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Die Götter, die in tiefer Erde dunkel Schooß
Samt seinem Vierspann lebend ihn hinabgerafft.
Und loben wir Polyneiken, Sohn des Dedipus,
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So wird man keiner Lügen uns bezichtigen.
Er war mir Gastfreund, eh er, Kadmos' Stadt entflohn,
In Argos' Land freiwillig übersiedelte
Doch weißt du, was ich wunsche, daß du Diesen thust?
2
Adrastos.
Nur Eines weiß ich, daß ich dir's gewähren will.
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Theseus.
Den Zeus' Geschosse trafen, hier dem Kapaneus -
Adrastos.
Als heiligem Todten, wünscht ihr ihm ein eignes Grab?
3
Theseus.
Gewiß, und Eine Scheiter all den Uebrigen.
Adrastos.
Wo wirst du diesem sein gesondert Grab erhöhn?
Theseus.
Dort, neben jenen Häusern will ich's ihm erbau'n.
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Doch solches Werk besorgen unsre Sclaven, wir
4
Bestatten diese! Traget weg die Leichname!
Adrastos.
Ihr armen Mütter dieser Sohn', hier tretet her!
Theseus.
Nicht ziemen will, Adrastos, was du da gesagt.
Adrastos.
Ihr Kind umfassen sollte nicht der Mutter Arm?
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Theseus.
Die Mütter stürben, såhn sie so die Sohn' entstellt.
Denn grausen Anblicks freut sich nur der Todesgott.
Was also willst du steigern noch der Mütter Gram?
Adrastos.
Du siegst! - Geduldig harret hier! Denn weise sprach
Theseus. Doch wann die Flammen ihr Gebein versengt,
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Dann holt die Reste. Jammervolle Sterbliche,
Was schwingt ihr Lanzen, mordet euch in wechselnder
Blutthat? Bezwingt euch! Lasset ruhn die Schrecknisse,
Und schirmt die Städte, friedlich unter Friedlichen!
So schnell entflieht das Leben; und in leichter Lust,
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Mühlos, geziemt es, durchzutraumen seinen Traum.
(Adrastos und Theseus ab. Die Leichname werden fortgetragen.)
Strophe.
Der Chor.
The Suppliant Maidens. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .