Was ich, o Mutter, eben sprach zu diesem hier,
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War wohl gesprochen; denn ich legt' ihm offen dar,
Durch welchen Nath er seinen Untergang verwirkt.
Doch selber auch erkenn' ich, was du mich ermahnst,
Zuwider sei es meiner Art, Gefahr und Müh'n
Zu fliehen. Edler Thaten viel vollendet' ich,
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Und wählte mir vor Hellas' Volke diesen Ruhm,
Die Bösewichter allezeit zu züchtigen.
Unmöglich also kann ich mich den Müh'n entziehn.
Wie werden Theseus' Hasser ihn beschuldigen,
Wenn du, die Mutter, die für Sohnes Leben bebt,
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Zuerst gebietest diese schwere That zu thun?
Ich will zum Werke schreiten, will die Leichname
Mit Worten låsen oder durch des Speers Gewalt.
Gleich soll's geschehn: die Götter werden gnådig sein.
Nur sei es, wunsch' ich, auch genehm der ganzen Stadt.
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Ihr wird's genehm sein, will doch ich; doch frag' ich sie
Zuvor, das Volk ist also mir willfähriger.
Ich übertrug ihm volle Macht und Herrschgewalt,
Gewährte Freiheit dieser Stadt und gleiches Recht.
Für unser Wort zu zeugen, folg' Adrastos uns
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Zur Volksversammlung. Wenn ich sie dafür gestimmt,
Erschein' ich hier mit auserles'nen Junglingen
Athens; in Waffen lagernd send' ich Boten dann
Zu Konig Kreon, fordre heim die Leichname.
Nun, greise Frauen, nehmet weg die heiligen
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Delzweige, daß in's Vaterhaus die Mutter ich
An lieber Hand heimführe! Denn wohl ist ein Kind
Unselig, das den Weltern nicht dankvoll vergilt:
Wer sie mit schönen Gaben ehrt, empfångt dafür
Von seinen Kindern, was er einst den Weltern that.
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(Nethra und Theseus gehen ab.)
Erste Strophe.
Der Chor.
The Suppliant Maidens. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .