Euripides The Suppliant Maidens 1080

Johann Jakob Christian Donner (Translator)

Warum vergönnten Götter nicht dem Sterblichen,
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Zweimal ein Jungling und ein Greis zweimal zu sein?
Denn wenn sich Etwas übel fügt' in unserm Haus:
Von neuem prüfend wenden wir's zum Bessern um,
Nur nicht das Leben. Wenn wir zweimal Junglinge
Und Greise zweimal wurden, dann verbesserte
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Das zweite Leben manchen Fehl des früheren.
So sah ich einst, wie Andre Kinder sich erzielt,
Und wünschte Gleiches und verging in diesem Wunsch.
Bestand ich schon dies Leiden, fühlt' ich, welchen Schmerz 1
Des Vaters Herz empfindet, der ein Kind verlor:
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Nie håtte mich getroffen, was mich jezo traf,
Mich, der die Kinder, der den Jüngling hier gezeugt,
Und dem der Söhne bester nun entrissen wird.
Was soll ich denn beginnen, ich Unseliger?
Nach Hause gehen? - Alle Näume find' ich dort
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Verlassen; freudlos, ide wird mein Leben sein.
So geh' ich wohl zum Hause dieses Kapaneив?
Mir, ach, so süß einst, als die Tochter lebte noch! 2
Nun ist sie nicht mehr, die des Greises Wange stets
Zum Munde führte, dieses Haupt mit ihrer Hand
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Umfing. Ein alter Vater hat nichts Lieberes,
Als eine Tochter; Sinn und Art der Knaben ist
Wohl großer, doch für süßes Kosen nicht gestimmt.
Auf, Diener, führt mich ungesäumt nach Haus zurück,
Und gebt mich hin dem Dunkel, wo mein greiser Leib,
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Fern aller Nahrung, ausgezehrt hinschwinden wird!
Was wird mir's helfen, rühr' ich an der Tochter Staub?
Alter, unentfliehbar Leid, wie hass' ich dich,
Wie Jeden, der sein Leben auszudehnen strebt,
Durch Båder, Ruhebetten' und durch Zauberein 3
1095
Der Jahre Lauf ablenkend, um den Tod zu fliehn!
Unnüz der Erden, sollte der in jähem Tod
Hinfahren und den Jungern nicht im Wege sein!
Ach!
(geht ab.)

The Suppliant Maidens. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .

Current edition Experimental

German (J. J. C. Donner, 1852; OCR review) (OCR draft) (German) (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 3, Heidelberg: C. F. Winter, 1852. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.)

Provisional text from uncorrected OCR; expect errors.

Editions (1)
Ἱκέτιδες Perseus (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. II. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1913. (Reprinted 1921-1962)) — 1114-1164 focus
Translations (2)
The Suppliants Perseus (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. I. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1906.) — 1114-1163 focus
The Supplicants (OCR draft) Experimental (The Supplicants. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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Notes on the current edition

The Suppliant Maidens

1. [OCR note; compare the printed page.] L. εἰ δ' εἰς τόδ' ἦλθον κἀξεπειράθην, κακόν οἷον σέρεσθαι πατέρα γίγνεται τέκνων. Oder man lese: ἐξεπειράθην, τέκνων – und am Schlusse des folgenden Verses κακόν. Compare printed p. 308
2. [OCR note; compare the printed page.] Ε. ἥδιςα πρίν γε δῆθ᾽, ὅτ᾽ ἦν παῖς ἥδε μοι. 3 Compare printed p. 308
3. [OCR note; compare the printed page.] Ε. λετροῖσι. Compare printed p. 308