O theure Frauen, wie doch häuft das Leiden sich,
Mit neuem Leide wechselnd, uns an diesem Tag!
Denn unsre Herrin im Palast, Hermione,
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Von ihrem Vater verlassen, und in tiefem Schmerz
Die Schuld erkennend, daß sie wollt' Andromachen
Und ihren Sohn ermorden, wählt nun selbst den Tod,
Den Gatten fürchtend, daß er sie für solche Schuld
Schmachvoll vertreib' aus diesem Hause, ja vielleicht
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Sie tödte, da sie todten wollt' Unschuldige.
Kaum hemmen Diener, die man ihr zur Hut gesezt,
Sie, die den Strang um ihren Nacken schlingen will,
Und reißen mühsam aus der Rechten ihr das Schwert.
So schwer bekümmert, fühlt sie nun, daß ihre That
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Nicht schon gewesen. Aber ich ermattete,
Der Fürstin wehrend, sich den Tod zu geben, Fraun.
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So wandelt ihr denn jezt hinein in dieses Haus,
Und rettet sie vom Tode; neuen Freunden ja
Gehorcht man lieber, als dem långstbekannten Freund.
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Chor.
Fürwahr, im Hause horen wir die Diener schrein
Der Dinge wegen, welche du zu melden kamst.
Wohl will die Arme zeigen, wie betrübt sie sei
Ob ihres Frevels; aus dem Hause sturzt sie dort,
Der Diener Hånde fliehend, weil sie sterben will.
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Die Vorigen. Hermione.
Hermione.
Andromache. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .