Euripides Hippolytus 1102-1150

ed. Gilbert Murray

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Hippolytus. Euripides. ed. Gilbert Murray. Oxford. 1902.

Sponsored by Perseus Project, Tufts University.

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Current edition Perseus

Ἱππόλυτος (Greek) (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. I. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1902.)

Translations (3)
Hippolytus Perseus (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. I. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1906.) — 1102-1150 focus
Hippolytus (OCR draft) Experimental (Hippolytus. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1841; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 1, Heidelberg: C. F. Winter, 1841. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 1102 focus
Wahrlich, das Walten der Götter, betracht' ich es sinnend, entfernt mir
Der Sorgen Trauer;
Db Sinn sich verbirgt in der Ahnung,
Zweifel' ich, wenn ich auf Leiden und Thun der Geborenen schaue.
Alles ja wandelt sich und kreiset stets,
1095
Und es wechselt das menschliche Leben,
Das ewig irrsalvolle.
Gegenstrophe 1.
Môge mir Flehenden dies das Geschick von den Göttern
Ein Loos mit Segen,
gewahren:
Und ein Herz, unerschuttert von Kummer;
1100
Nicht ein erhabener Ruhm, noch niedriger, werde zu Theil mir!
Mig' ich, bescheidenes Verlangen stets
Mit dem morgenden Tage vertauschend,
Ein glücklich Leben führen!
Strophe 2.
Nimmer von Gram ist lauter mein Herz; Unerwartetes schau' ich.
1105
Denn ihn, den glanzreichsten Stern
Der hellenischen Stadt der Athene,
Sahen wir, sahn wir hinweg in des Fremdlings
Gebiet von Vaterszorn verjagt.
Sandiges Meeresgestad' in der Nähe,
1110
Und du Gebirgswald, wo er mit
Flüchtigen Doggen das Wild, der erhab'nen
Diktynna folgend, wurgte!.
Gegenstrophe 2.
Nimmer besteigt er hinsort das Gespann der henetischen
Rosse,
Auf weiter Rennbahn am See
1115
Mit den růstigen Beltern sich tummelnd.
Bei der Gitarre verstummen die Musen,
Sonst immer wach, im Vaterhaus;
Und die Altäre der Tochter von Leto
Stehn unbekränzt in tiefem Laub.
1120
Deine Verbannung endet der Jungfraun.
Wetteifer um dein Lager.
Schlußgesang.
Ich aber will weinend hinfort
Dein getrübtes Leben,
Armer, beklagen; jammervolle
1125
Mutter, du gebarest ihn umsonst:
Weh, den Göttern zurn' ich!
Ihr Huldgottinnen brautlichen Glücks,
Was treibet ihr aus der Heimat
Den Armen, Unschuldvollen aus,
1130
Ferne vom Vaterhause?