Bin ich, die Göttinn Kypris, und in Himmelshohn;
Und die von Pontos' Marken zum atlantischen
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Weltmeere wohnen und das Licht der Sonne schaun,
Von diesen ehr' ich alle, die mir huldigen,
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Und stürze, wer sich wider meine Macht erhebt.
Denn also liegt es in der Art der Götter auch:
Sie freun sich, hålt in Ehren sie der Sterbliche.
Wie wahr ich hier gesprochen, zeig' ich alsogleich.
Der Sohn des Theseus, einer Amazone Kind,
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Hippolytos, des frommen Pittheus Jünger einst,
Von allen Bürgern im Trözenerlande hier
Nennt er allein der Götterfrauen schlimmste mich,
Verschmäht die Liebe, kostet nicht der Ehe Glück;
Doch Phobos' Schwester, Artemis, die Tochter Zeus',
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Verehrt er als der Götterfrauen herrlichste,
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Und stets der Jungfrau zugesellt im grünen Wald,
Erlegt mit schnellen Hunden er des Landes Wild,
Mit ihr vertrauter, als es ziemt dem Sterblichen.
Darüber fühl' ich keinen Groll; was sout' ich auch?
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Doch båßen, was er wider mich gesündiget,
Soll er an diesem Tage mir; Viel hab' ich langst
Schon vorbereitet, drum bedarf's nicht vieler Müh'n.
Denn als er einmal aus des Pittheus Hause ging,
zu schaun die Weihen hehrer Gottgeheimnisse,
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In's Land Pandions; sah des Vaters edle Frau,
Sah Phádra ihn, und (also war's von mir verhangt)
Ihr Herz entbrannt' in ungestümer Liebesglut.
Und eh sie ankam hier im Land Trdzenia;
Dort auf der Pallas Felsen, der herniederschaut
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In diese Fluren, gründet sie den Tempel mir,
Und denkt des fernen Lieben, nach Hippolytos
Ihn nennend, wie er kunstig auch sich nennen soll.
Hippolytus. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .