Ein schön'res Erbtheil gibt es doch für Kinder nicht,
Als edler, wackrer Våter Blut entsprossen sein,
Und frei'n um edle Frauen. Wer, von Lust bethört,
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Mit schlechten sich verbindet, solchen lob' ich nicht,
Daß er der Lust zuliebe Schmach den Kindern bringt.
Denn båses Schicksal wehrt dir ab der edle Stand,
Mehr als der Stand Unedler. Wir auch fanden ja
Im lezten Unglück Freunde, Blutsverwandte hier
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In diesen Männern, die allein in Hellas' weit
Bewohntem Land Herakles' Söhnen Schuz gewährt.
Reicht ihnen, Kinder, eure Hand, o reicht sie dar,
(Und ihr den Kindern:) tretet nåher hier heran.
Ja, Kinder, ja, die Freunde haben wir erprobt!
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Drum, wann ihr einst in eure Heimat wiederkehrt,
Und eures Vaters Ehr' und Haus zurückerlangt,
Denkt immer, daß es eure Freund' und Netter sind,
Und hebet niemals wider sie den Feindesspeer,
An Dies gedenkend, sondern schizt als theuerste
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Von allen Städten ihre Stadt! Denn ehren müßt
Ihr sie, die solchem Reiche, die Mykene's Volk
Feindschaft zu bieten unserthalb sich nicht gescheut,
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Uns armen Heimatlosen hold; sie haben uns
Nicht ausgeliefert, nicht verjagt aus ihrem Land.
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Ich werde lebend, edler Freund, und sterb' ich einst,
Auch todt vor Theseus deine That mit hohem Lob
Verkunden; freuen wird er sich, erzähl' ich ihm,
Wie du Herakles' Kinder wohl aufnahmst und sie
Beschůztest. Edel, schirmest du der Våter Ruhm
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Im Lande Hellas, und, gezeugt von Trefflichen,
Bist du mitnichten schlechter, als dein Vater war,
Wie wenig Andre; denn du triffst bei Vielen wohl
Nur Einen, der nicht schlimmer als sein Vater ist.
Der Chor.
Stets, wie vor Zeiten, will Athen Unglucklichen
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Im Bund mit gutem Rechte treu zur Seite stehn.
Drum hat es tausend Mühen für die Freunde schon
Durchkampft, und heute, seh' ich, naht der neue Kampf.
(zu Jolaos)
Demophoon.
Heracleidae. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .