So viel erwiedr' ich über meine Thaten dir;
Denn du begannest diesen Kampf der Worte ja.
Doch weil du meine Königsbraut mir vorgerückt;
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So werd' ich zeigen, erstens, daß ich weise that,
Dann, daß ich zuchtig, daß ich dir wohlwollend mich
Erwies und meinen Kindern: hdre ruhig nur.
Nachdem ich hierher wandernd kam aus Jolkos' Land,
Vielfach in hoffnungsloses Ungemach verstrickt:
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Welch größres ungeahntes Glück erlangt ich wohl,
Als eines Königs Kind zu frein, ich Flüchtiger?
Nicht dir entfremdet, wie du mich beschuldigest,
Auch nicht von Sehnsucht um die neue Braut entflammt,
Nech lústern, viele Kinder mir zu zeugen noch;
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Denn die ich habe, sind genug, ich liebe sie:
Nein, was das Großte, daß wir wohl in Ehren hier
Und ohne Mangel lebten; denn ich wußte wohl,
Daß jeder Freund dem armen aus dem Wege geht:
Die Sohne wollt' ich würdig meines Stamms erziehn,
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Und Brüder deinen Kindern zugesellen, gleich
Die beiden pflegen, und den Stamm vereinigend,
Des Glückes froh sein. Was bedarfst du Kinder noch?
Ich aber möchte durch die Ungeborenen
Den schon Gebornen nüzen; mein' ich's also schlimm?
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Du sagtest das nicht, grolltest du nicht meiner Braut.
Doch also seid ihr Frauen: wenn der Ehe Bund
Durch Nichts getrübt wird, fühlt ihr euch vollkommen wohl;
Wenn dann ein Unfall euer Gluck zu stören droht,
Gilt euch das Beste, Schönste, für das Feindlichste.
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Nachkommen schaffen sollten sich auf anderm Weg
Die Menschen, nicht mehr sollte sein der Fraun Geschlecht;
So tråfe niemals Ungemach die Sterblichen.
Chor.
Wohl hast du, Jason, deine Reden schon geschmückt;
Doch mir (und red' ich deinem Sinn entgegen auch)
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Erscheint es Unrecht, daß du dein Gemahl verriethst.
Medeia.
In Vielem bin ich andern Sinns, als Viele sonst.
So scheint der hochsten Strafe werth ein Frevler mir,
Der sich in schöne Reden fein zu hüllen weiß.
Unrecht zu schmücken rühmt er sich mit der Worte Kunst,
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Und wagt zu tauschen; wahre Weisheit ist ihm fremd.
So sei auch du nicht gegen mich in Worten glatt
Und schlau: ein einzig Wörtchen schlägt zu Boden dich.
Du mußtest, wenn du redlich warst, eingehn den Bund,
Nachdem du mich beredet, nicht geheim vor mir.
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Jason.
Medea. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .