Die Götter scheinen vieles Leid an diesem Tag
Auf Jasons Haupt zu häufen, und mit vollem Recht.
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Tochter Kreons, Arme, wie beklagen wir
Dein Jammerschicksal, die hinab zum Thore wallt
Des Schattenlandes, weil sie Jasons Gattinn ward!
Medeia.
Geliebte, fest ist mein Entschluß, aus diesem Land
zu fliehn, sobald ich meine Sohn' ermordete.
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Und nicht in Trägheit zaudernd geb' ich sie dahin
Zum Mord von einer anderen, von des Feindes Hand.
Es gilt, sie müssen sterben; und, muß dieses sein,
Will ich sie selbst ermorden, ich, die sie gebar!
Wohlauf, o Seele, waffne dich! Was säumen wir,
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Die That zu thun, die grause, die nothwendig ist?
Ergreif ein Schwert, du meine jammervolle Hand,
Ergreif es, eile nach des Lebens düsterm Ziel,
Sei nicht verzagt, und denke nicht, wie theuer dir
Die Kinder waren, daß du sie gebarst. Vergiß
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Nur dieses Tages Dauer, daß du Mutter bist;
Dann weine! Todtest du sie gleich, doch waren sie
Dir theuer; doch du bist ein unglückselig Weib!
(ab in den Palast.)
Strophe.
Chor.
Medea. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .