Ihr Freunde, wohnend im Pherderlande hier,
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Treff' ich Admetos, euren Herrn, im Hause wohl?
Chor.
Der Sohn des Pheres ist daheim, o Herakles.
Doch sage, was dich führte nach Thessalia,
Was dich zu Pherd's hoher Stadt zu kommen trieb.
Herakles.
Nach einer Arbeit sendet mich Eurystheus aus.
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Chor.
Wo willst du hinziehn? Welchem Irrsal zugewandt?
Herakles.
Nach Diomedes' Viergespann, des Thrakiers.
Chor.
Wie magst du dieses? Kennst du wohl den Fremden schon?
Herakles.
Mitnichten; niemals kam ich in der Bistonen Land.
Chor.
Du kannst der Rosse sonder Kampf nicht Meister sein.
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Herakles.
Unmöglich ist mir's, auszuschlagen die Gefahr.
Chor.
So stirbt der König, oder dich ermordet er.
Herakles.
Nicht heut zum erstenmale kampf ich solchen Kampf.
Chor.
Doch was gewinnst du, wenn du ihn bewältigtest?
Herakles.
Dem Herrn von Tiryns führ' ich seine Rosse zu,
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Chor.
Sie aufzuzäumen, wird für dich nichts Leichtes sein.
Herakles.
Wohl, wenn sie nur nicht Feuer aus den Nüstern sprůhn.
Chor.
Herr, sie zerstücken Menschenfleisch mit wildem Zahn.
Herakles.
Das ist des Bergwilds Futter, nicht der Rosse Frak.
Chor.
Besprizt von Blute wirst du wohl die Krippen sehn.
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Herakles.
Und welches Vaters rühmt sich, der die Rosse nährt?
Chor.
Des Ares, er, der schildbewehrten Thraker Fürst.
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Herakles.
Von meinem Schicksal ward verhängt auch dieser Kampf;
Stets ist es feindlich, stellt in rauhe Bahnen mich,
Wenn ich die Sohne, die der Schlachtengott erzeugt,
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Im Streit bestehn muß, wie Lykaon's Kraft zuerst,
Sodann den Kyknos, aber nun in den dritten Kampf
Ziehn soll mit diesen Rossen und mit ihrem Herrn.
Doch Keiner lebt ja, der den Sohn Alkmene's je
Vor Feindeshånden feige wird erzittern sehn.
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Chor.
Alcestis. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .