Wahrhaftig? Gehst du nicht geschwind, ein großes Beil
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Zu schleifen, bringst ein machtig Bündel Holz daher,
Es anzuzünden? Denn ich schlachte sie sogleich,
Und fülle meinen Magen mit dem warmen Fleisch,
Das auf der Kohle bratet, mein Vorleger selbst,
Und schling' hinunter, was mir sonst im Kessel kocht.
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Das Fleisch des Berggewildes bin ich übersatt,
Genug der Hirsch' und Löwen hab' ich schon verspeist;
Doch ist es langher, daß ich Menschenfleisch genoß.
Seilenos.
Das Neue nach dem langgewohnten Alten, Herr,
Schmeckt immer besser. Freilich war's nicht neulich erst,
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Daß Fremde hier in deiner Höhle dich besucht.
Odysseus.
Kyklop, vernimm auch andrerseits uns Fremdlinge.
Wir wünschten Nahrungsmittel einzukaufen, und
Verfügten uns nach deiner Höhl' herauf vom Schiff.
Da hat mir der für einen Becher Wein das Vieh
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Verkauft und übergeben, als er ausgezecht;
Wir waren einig, und Gewalt ward nicht geubt.
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Nun schwazt er lauter unvernunftig Zeug, nachdem
Man ihn auf bosem Schacher traf mit deinem Gut.
Seilenos.
Was? Ich? Verdirb, Elender!
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Odysseus.
Wenn ich Lügen sprach.
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Seilenos.
Nein, beim Poseidon, welcher dich erzeugt, Kyklop,
Beim allgewaltigen Triton, bei Kalypso, bei
Nereus und Nereus' Tochtern, bei den heiligen
Meersluten schwor' ich und dem ganzen Fischgeschlecht,
Mein allerschönstes Herrchen, mein vortreffliches
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Kyklopchen, daß ich nie dein Gut den Fremdlingen
Verkaufte. Wenn ich luge, treff' ein böser Tod
Hier diese bösen Buben, die mein Liebstes sind!
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Chor.
Du stirb! Ich selbst sah, wie du dort den Fremdlingen
Das Gut verkauftest. Wenn ich unwahr rede, soll
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Mein Vater sterben; doch die Fremden laß in Ruh.
Der Kyklop.
Cyclops. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .