Die Athener, als Gylippos und die Syrakusaner so
plötzlich gegen sie heranrückten, geriethen Anfangs in Verwirrung, stellten
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sich aber doch in Schlachtordnung auf. Jener aber ließ in der Nähe
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Halt machen und schickte einen Herold zu ihnen und ließ sagen:,
wenn sie inner fünf Tagen von Sieilien abziehen wollten und das
Ihrige mitnehmen, so wolle er einen Vertrag mit ihnen schließen.
Die Athener verachteten dieß aber und gaben gar keine Antwort,
und danach stellten sich beide Theile gegen einander auf wie zur
Schlacht. Da aber Gylippos sah, daß die Syrakusaner in
Verwirrung geriethen und nicht leicht in Ordnung zu bringen waren, so
führte er das Heer wieder etwas rückwärts, wo er mehr Raum hatte.
Nikias aber führte seine Athener nicht nach, sondern blieb ruhig bei
seiner Mauer stehen, und da Gylippos sah, daß sie nicht
heranrückten, so führte er sein Heer auf die Temenitische Anhöhe, und dort
blieben sie die Nacht über. Den folgenden Tag führte er den
größten Theil seines Heeres hinab und stellte ihn nah gegen die Mauer
der Athener in Schlachtordung, damit sie nicht anderwärts Hülse
schicken könnten, und unterdeß schickt er eine Abtheilung gegen den
festen Posten Labdalon und nimmt ihn und läßt Alle niederhauen,
die gefangen wurden. Dieser Platz lag aber den Athenern nicht im
Gesicht. Und am selben Tage wurde den Athenern auch ein
Dreiruderer von den Syrakusanern abgenommen, der im großen Hafen
vor Anker lag.