Als es nun bereits zum Zusammenstoß kommen sollte,
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wurde jegliche Abtheilung von ihren eigenen Feldherrn auf folgende,
Weise ermuntert. Den Mantineern sagten sie, daß sie für das
Vaterland kämpften, und es handle sich jetzt darum, ob sie die Herrschaft
über Andere behalten oder selbst in die Knechtschaft fallen wollten;
jene, die sie bereits genossen, sollten sie sich nicht entreißen lassen,,
diese aber nie mehr vershcmecken wollen; — die Argiver wurden
er-mahnt, sie dürften nicht dulden, daß sie ihrer alten Herrschaft über
den Peloponnes und dann des gleichen Einflusses mit den
Lakedämoniern ganz und gar beraubt würden, und sie sollten jetzt auch an
feindlich gesinnten und ihre Stadt so nahe bedrohenden Männern
für viele Beleidigungen Rache nehmen. Den Athenern sagten sie,
wie ruhmvoll es sei, mit zahlreichen und tapferen Bundesgenossen in
einer Reihe, zu fechten und hinter Keinem zurückzustehen;
wenn.siemitten im Peloponnes die Lakedämonier besiegt hätten, so würden
sie ihre Herrschaft stärken und erweitern, und es werde dann künftig!
Keiner mehr in ihr Land einfallen. Den Argivern nun und ihren
Bundesgenossen wurde Solcherlei zur Ermuthignng gesagt; die
Lakedämonier aber ermunterten Einer den Andern selbst, und mit den
kriegerischen Gesängen, die sie unter sich lernen, ermähnten sie
eingedenk zu sein, daß sie tapfere Männer seien, wohl wissend, daß, wo/
die Entscheidung schon so nahe steht, lange Uebung der That eher
Rettung gewähre als Wortermunterung in zierlicher Rede