Während dieser Ereignisse führten aus Sieilien die
Syrakusaner und ihre Bundesgenossen den Krieg von Messana auS,
nachdem sie mit ihrer Flotte, die dort auf Wache stand, die andern Schiffe
vereinigt, die sie noch ausgerüstet hatten. Am meisten drängten
dabei die Lokrer aus Feindschaft gegen die Nheginer, wie sie denn auch
selbst mit gesammter Macht in jener Gebiet eingefallen waren. Auch
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hätten sie gern den Seekampf versucht, da sie sahen, wie wenig Schiffe
den Athenern zur Hand seien, und zugleich erfahren hatten, daß sie
mit einer zahlreichen Flotte kommen würden, die Insel zu blokiren.
Denn hätten sie zur See gesiegt, so hofften sie Rhegium durch einen
Angriff von der Land- und Wasserseite leicht zu nehmen, und dann
würde .ihre Sache erst recht gut stehen, da Rhegium als Landspitze
von Italien und Messana von Sicilien nahe bei einander liegen, und
so könnten sich die Athener dort nicht mehr vor Anker legen und die
Meerenge beherrschen. Diese Meerenge ist eben das Meer zwischen
Rhegium und Messana, wo Sicilien den kürzesten Abstand vom
Festland hat, und dieß Meer eben trägt den Namen der Charybdis,
durch welche Odysseus gesegelt sein soll^). Wegen der Enge aber
und weil aus den zwei großen Meeren, dem Tyrrhenischen und dem
Sikelischen, das Wasser hier einströmt und mächtig sluthet, so wurde
sie mit Recht für gefährlich gehalten.