Auch den Athenern kam schnell Nachricht vom Abfall der
Städte zu, und als sie hörten, daß auch die Truppe des Aristeus zu
jenen gestoßen sei, so schickten sie zweitausend Schwerbewaffnete und
vierzig Schiffe gegen die Abgefallenen. Anführer war Kallias, des
Kalliades Sohn, mit noch vier Anderen. Bei der Ankunft in
Makedonien trafen sie die ihnen vorangegangenen tausend Mann schon im
Besitze des eben eroberten Therme ^Thessalonich^ und Pydna
belagernd; sie lagerten also auch vor Pydna und halfen die Stadt
einschließen. Bald aber gingen sie nothgedrungen einen Vergleich und
Bundesgenossenschast mit dem Perdikkas ein, wie denn die Rücksicht
aus Potidäa und des Aristeus Ankunft sie wirklich dazu zwangen.
Nunmehr räumten sie Makedonien und zogen gegen Beröa s^Veria
oder Karaveria^ und von da gegen Strepsa ; nachdem ihr
Versuch diese Stadt zu nehmen mißlungen war, richteten sie ihren Zug
mit dreitausend Schwerbewaffneten aus der eigenen Bürgerschaft,
ungerechnet die Menge der Hilfstruppen, und mit sechshundert makedonischen
Reitern unter Philippos und Pausanias zu Lande gegen Poti
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däa, während die Flotte, siebzig Segel stark sie begleitend an
der Küste hinfuhr. In kurzen Märschen gelangten sie am dritten Tage
nach Gigonos ^nächst Potidäa^ und schlugen daselbst ein Lager.