Nachdem nun die Korinther die Kerkyräer bis an's Land
verfolgt hatten, wandten sie ihre Aufmerksamkeit ihren eigenen
Schiffstrümmern und Todten zu, wurden auch der meisten habhaft und
brachten sie nach Sybota, wo das Hilfsheer der Barbaren stand. Dies
Sybota ist ein verlassener Hafen Thesprotiens ^gegenüber den
gleichnamigen Inseln^. Nachdem also dies verrichtet war und sie sich
wieder gesammelt hatten, rückten sie von Neuem gegen die Kerkyräer an.
Diese aber segelten mit ihren noch seetüchtigen Fahrzeugen, worunter
auch die bei den Athenischen Schiffen zurückgebliebenen waren, ihnen
selbst entgegen, aus Furcht, der Feind möchte eine Landung wagen.
Es war bereits spät am Tag, und schon war der Schlachtgesang zum
Vorgehen angestimmt 93), da fingen die Korinthischen Schiffe plötzlich
an, rückwärts zu rudern^). Sie hatten nämlich zwanzig attische
Schiffe heransegeln sehen, welche die Athener später zur Unterstützung
der zehn ersten abgeschickt hatten, aus Besorgniß, die Kerkyräer möch-
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ten, was auch wirklich eingetroffen war, geschlagen werden, und
die zehn Schiffe möchten zu ihrem Schutze zu schwach sein.