Nachdem nun die Tyrannen vom Hellenischen Boden vertrieben
waren, fand nicht lange danach bei Marathon die Schlacht zwischen
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Persern und Athenern Statt. ^m zehnten Jahre danach kam dann
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der Barbar wieder mit jenem grossen Heereszug, um Hellas in die
Knechtschaft zu zwingen. Da nun diese große Gefahr über Aller
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Häuptern schwebte, stellten sich die Lakedämonier, durch ihre Macht
vorragend, an der mitkämpfenden Hellenen Spitze, und die Athener
entschlossen sich beim Herannahen der Meder, die Stadt zu verlassen und
mit ihrer Habe zu Schiff zu gehen, und wurden so Seeleute. Als sie
darauf mit gemeinsamer Anstrengung den Barbaren zurückgewiesen
hatten, währte es nicht lange, so spalteten sich die vom großen König
abgefallenen Hellenen und die in jenem Kriege mitgekämpft hatten,
und hielten sich ein Theil zu den Athenern, ein Theil zu den
Lakedämoniern; denn diese beiden waren an Macht die hervorragendsten,
die Einen zu Lande, die Andern zur See. Zwar dauerte die
Kampfgenossenschaft noch einige Zeit, dann aber zerfielen die Lakedämonier
und Athener unter einander und bekriegten sich, indem jedem Theile
die Bundesgenossen zur Seite standen; und wo sonst unter den
andern Hellenen irgend Feindschaft bestand, schloß man sich seitdem an
eine dieser beiden Parteien. So hatten sie seit der Zeit des
Persereinfalls bis zum jetzigen Kriege ununterbrochen bald Waffenstillstand,
bald kämpften sie entweder unter einander, oder gegen ihre
abgefallenen Bundesgenossen, brachten aber dabei ihr Kriegswesen zu einer
gewissen Vollkommenheit und wurden darin, indem sie unter Gefahren
sich übten, immer kundiger.