ponnesischen Flotte bei Milet lebhafte Unzufriedenheit darüber,
daß es unter Astyochos und Tissaphernes mit ihnen beständig
rückwärts ginge. Schon früher, als sie selbst noch stärker und
die athenische Flotte nur klein gewesen, habe Astyochos sich auf
keine Schlacht eingelassen, und auch jetzt, wo die Athener dem
Vernehmen nach unter sich in Streit lägen und ihre Flotte
noch nicht beisammen hätten, könne er sich dazu nicht entschließen.
Statt dessen warte man auf Tissaphernes' phönizische Schiffe,
die nur dem Namen nach, in Wirklichkeit aber nicht vorhanden
seien, und taufe Gefahr, schließlich gar völlig vernichtet zu
werden. Tissaphernes aber lasse nicht nur die Schiffe nicht
kommen, sondern schädige auch die Flotte dadurch, daß er den
Sold nur unregelmäßig und unvollständig zahle. Man dürfe
also nicht länger warten, sondern müsse eine Schlacht wagen.
Und vor allem waren es die Syrakuser, welche darauf drangen.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
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