Lesbos bei ihm ein, das wieder von Athen abfallen wollte.
Es gelang ihnen auch, ihn selbst für ihre Sache zu gewinnen;
da jedoch die Korinther und die übrigen Bundesgenossen nach
der mißlungenen ersten Unternehmung davon nichts wissen
wollten, lichtete er die Anker und fuhr wieder ab nach Chios.
Bald nahcher kam auch Pedaritos, der von Milet den Land
weg eingeschlagen und inzwischen Erythrai erreicht hatte, mit
seinem Heere von da nach Chios herüber. Hier fand er auch
die etwa fünfhundert Mann von den fünf Schiffen vor, welche
von Chalkideus als Hopliten ausgerüstet und in Chios gelassen
waren. Da man Astyochos aus Lesbos von neuem Aussicht
gemacht hatte, daß es von Athen abfallen wolle, stellte er Peda
ritos und den Chiern vor, man müsse zur Unterstützung des
Aufstandes mit der Flotte nach Lesbos gehen, denn entweder
werde man dadurch neue Bundesgenossen gewinnen oder doch,
wenn es mißglückte, den Atbenern einen Streich spielen können.
Sie wollten sich dazu indessen nicht verstehen, und Pedaritos
erklärte, er könne ihm die Schiffe der Chier nicht überlassen.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
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