Geiseln wegen des Verrats auszusuchen, gab das aber auf,
als er hörte, daß die Schiffe unter Therimenes angekommen
seien, auch die Sachen der Verbündeten jetzt besser ständen,
und ging mit zehn peloponnesischen und zehn chiischen Schiffen
in See. Nachdem er Pteleon vergeblich angegriffen, fuhr er
weiter nach Klazomenai und forderte die Einwohner auf, zu
den Peloponnesiern überzugehen, die athenisch Gesinnten aber
mehr landeinwärts bei Daphnus anzusiedeln, ein Verlangen,
dem auch Tamos, der Unterstatthalter in Ionien, sich anschloß.
Als sie das ablehnten, machte er einen Angriff auf die Stadt,
die unbefestigt war. Da er sie aber nicht nehmen konnte, fuhr
er bei tsarkem .Winde wieder ab, er selbst nach Phokaia und
Kyme, während die übrigen Schiffe die Klazomenai gegenüber
liegenden Inseln Marathuffa, Pele und Drymussa anliefen.
Hier, wo sie des Sturmes wegen acht Tage bleiben mußten,
plünderten sie die dahin geflüchtete Habe der Klazomenier, die
sie teils vernichteten, teils auf ihre Schiffe brachten. Darauf
fuhren sie auch nach Phokaia und Kyme zu Astyochos.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
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