gebracht und damals schon sämtlich zur Stelle waren; auch
hat keiner von beiden später weitere Verstärkungen erhalten.
Die Syrakuser und ihre Verbündeten glaubten also mit Recht,
daß es ihnen zu hohem Ruhm gereichen würde, wenn es
ihnen gelänge, nachdem sie die Seeschlacht gewonnen, nun
auch diese ganze so gewaltige Kriegsmacht der Athener noch
zu vernichten und sie weder zu Lande, noch mit der Flotte
entkommen zu lassen. Sie suchten also gleich den großen Hafen,
dessen Einfahrt ungefähr acht Stadien breit ist, zu sperren,
indem sie dort Trieren, Lastschiffe und kleinere Fahrzeuge quer
verankerten. Zugleich trafen sie für den Fall, daß die Athener
nochmals eine Seeschlacht wagen würden, ihre Vorbereitungen,
wie sie überhaupt hoch hinaus wollten.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.