die Athener in Sizilien von Katana auf und fuhren mit der
Flotte nach Megara in Sizilien, dessen Gebiet die Syrakuser
selbst in Besitz genommen, nachdem sie, wie schon erwähnt,
unter dem Tyrannen Gelon die Einwohner von dort vertrieben
hatten. Hier landeten sie und verwüsteten die Felder, machten
auch einen Angriff auf eine Schanze der Syrakuser, konnten
sie aber nicht nehmen. Darauf fuhren sie mit der Flotte und
dem Landheere an der Küste entlang nach dem Flusse Terias,
wo sie ebenfalls landeten, das platte Land verwüsteten und
das Getreide in Brand steckten, auch ein paar Syrakuser
töteten, die ihnen in den Wurf kamen, dann aber, nachdem
sie ein Siegeszeichen errichtet, auf die Schiffe zurückgingen.
Hierauf kehrten sie nach Katana zurück, um Lebensmittel ein
zunehmen, und rückten von da mit dem ganzen Heere vor
Kentoripa, eine Stadt der Sikeler, die sie durch einen Ver
gleich an sich brachten, worauf sie wieder abzogen und bei
Gelegenheit noch das Getreide der Jnessaier und der Hy
blaier in Brand steckten. Bei ihrer Ankunft in Katana
fanden sie die ihnen von Athen gesandten Reiter vor, zwei
hundertfunfzig Mann mit Geschirr, aber ohne die Pferde,
weil man meinte, die würden dort im Lande ja wohl zu
haben sein, auch dreißig reitende Bogenschützen und dreihundert
Talente Silber.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
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