länger einen Zug nach Attika im Sinne gehabt, ihn aber
bisher noch nicht beschlossen, sondern immer noch hinaus-
geschoben hatten, wurden jetzt, nachdem er, der ihrer Meinung
nach am besten Bescheid wußte, ihnen das alles auseinander
gesetzt hatte, in ihrer Absicht vollends bestärkt. Sie entschlossen
sich also nunmehr, Dekeleia zu befestigen, und ließen sofort
ein kleines Geschwader zur Unterstützung der Syrakuser nach
Sizilien abgehen. GylippoS, KleandridaS' Sohn, aber gaben sie
ihnen als Feldherrn und befahlen ihm, sich mit ihnen und
den Korinthern zu benehmen und alles zu tun, wodurch die
Sache der dortigen Griechen den Umständen nach am schnellsten
und wirksamsten gefördert werden könne, und dieser forderte
nun die Korinther auf, ihm sogleich zwei Schiffe nach Asine
zu schicken, auch die übrigen, die sie noch weiter stellen wollten,
bereit zu halten, um rechtzeitig in See gehen zu können.
Nachdem sie das glücklich zuwege gebracht hatten, reisten die
Gesandten der Syrakuser aus Lakedämon wieder ab.
herren abgesandt hatten, um sich Geld und Reiter auszubitten,
aus Sizilien an, worauf die Athener beschlossen, ihnen die
Reiter und den Sold für die Truppen zu schicken. Damit
endete der Winter und das siebzehnte Jahr des Krieges, den
Thukydides beschrieben hat.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.