wenn sie dort hinkämen, wahrscheinlich zu ihnen übergehen
würde, und daß die Syrakuser jetzt ihre Schiffe bemannten.
Sie segelten also mit ihrer ganzen Flotte an der Küste entlang,
zunächst nach Syrakus, und als sie hier nichts von bemannten
Schiffen sahen, fuhren sie weiter nach Kamarina, hielten auf
den Strand zu und knüpften durch einen Herold Verhand
lungen an. Die Kamariner aber nahmen sie nicht auf, sondern
erklärten, nach den bestehenden Verträgen hätten sie die Athener
aufzunehmen, wenn sie mit einem Schiffe kämen, aber nicht,
wenn sie eine große Flotte hinterherschickten. So fuhren sie
unverrichteter Sache wieder ab und landeten an der syra
kusischen Küste, wo sie sich ans Plündern machten. Als jedoch
die syrakusische Reiterei gegen sie vorging und einige ver
sprengte Leichtbewaffnete niederhieb, zogen sie wieder ab nach
Katana.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.