des Kampfes schon viele verwundet waren, schlossen sie sich
eng zusammen und zogen sich nach dem nicht weit entfernten
Turme an der äußersten Spitze der Insel und ihrem Posten
dort zurück. Jetzt aber, wo sie sich zurückzogen, drangen die
Leichtbewaffneten um so übermütiger und mit noch ärgerem
Geschrei auf sie ein, und jeder Lakedämonier, der ihnen in die
Hände fiel, war ein Kind des Todes. Die meisten aber er
reichten glücklich den alten Turm', vereinigten sich mit der
dortigen Mannschaft und besetzten ringsum die ganze Stellung,
um sie da, wo sie angreifbar war, zu verteidigen. Die Athener,
die ihnen auf dem Fuße gefolgt waren, sie aber bei der Festig
keit des Platzes nicht von allen Seiten zugleich fassen konnten,
versuchten, sie nun durch einen Angriff von vorn daraus zu
vertreiben, und so hielten beide lange Zeit und fast den ganzen
Tag bei Durst und Sonnenhitze die Beschwerden des Kampfes
aus, die einen bestrebt, die Gegner von dort oben zu ver
treiben, die anderen, ihre Stellung zu behaupten. Insofern
aber waren die Lakedämonier doch jetzt besser dran als vorher,
da sie keinen Flankenangriffen ausgesetzt waren.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.