Sohn, und Theopompos, Kleinias' Sohn, Perikles' Mitfeld
herren, den Oberbefehl über dessen Heer und Flotte und fuhren
damit nach der thrakischen Küste zum Kriege gegen die Chalkidier
und Potidäa, das noch immer belagert wurde. Dort ange
kommen, führten sie ihr Geschütz gegen Potidäa auf und ver
suchten es auf jede Weise zur Übergabe zu bringen. Sie ver
mochten es aber weder zu nehmen noch überhaupt Erfolge zu
erringen, welche der Mühe wert gewesen wären. Denn auch
hier machte die Pest, die sie mitgebracht, den Athenern große
Not und räumte unter ihnen furchtbar auf, ja selbst ihre
zuerst dorthin geschickten, bis dahin gesund gebliebenen Mann
schaften wurden jetzt von Hagnons Truppen angesteckt. Phor
mion mit seinen sechzehnhundert Mann war damals schon
nicht mehr in Chalkidike. So kehrte auch Hagnon mit seiner
Flotte nach Athen zurück, nachdem er von seinen viertausend
Hopliten in etwa vierzig Tagen fünfzehnhundert an der Pest
verloren hatte. Das alte Heer aber blieb da und setzte die
Belagerung fort.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.