Nikias, und Theopompos, des Kleinias Sohn, die Mitseldherrn des
Perikles, dieselben Schiffe, mit welchen dieser seine Unternehmungen
ausgeführt hatte, und zogen gegen die Chalkidier an der thrakifchen
Gränze und gegen Potidäa, das immer noch belagert wurde. Als sie
gelandet waren, ließen sie ihr Sturmzeug gegen Potidäa spielen und
suchten die Stadt ans jegliche Weise zu nehmen. Aber es gelang ihnen
weder die Einnahme derselben, noch hatten sie sonst einen Erfolg, der ihre
Rüstung gelohnt hätte. Denn die mitgebrachte Krankheit bedrängte
hier die Athener aus's Aergste und lichtete ihre Reihen, ja auch die
alten Belagerungstrnppen, die bis dahin gesund gewesen waren,
wurden durch die Mannschaft des Hagnon angesteckt. Phormion mit
seinen sechzeynhundert Mann stand nicht mehr im Gebiet der
Chalkidier. So kehrte nun Hagnon mit den Schissen nach Athen zurück,
nachdem er in ungefähr vierzig Tagen von vier Tausend
Schwerbewaffneten fünfzehn Hundert durch die Seuche verloren hatte. Die
430 v. Chr. alte Truppe aber bli.b am Platz, die Belagerung von Potidäa
fortzusetzen.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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