langt waren, hing so zusammen. Nachdem die Perser, zu
Wasser und zu Lande besiegt, aus Europa abgezogen und auch
die zu Schiff entkommenen Reste ihres Heeres bei Mykale ver
nichtet worden waren, ging Leotychides, der König der Lake
dämonier, der bei Mykale den Oberbefehl über die Griechen
geführt hatte, mit den Bundesgenoffen aus dem Peloponnes
wieder nach Hause. Die Athener aber und die inzwischen vom
Könige abgefallenen Bundesgenossen aus Jonien und vom
Hellespont hielten aus und belagerten Sestos, wo sich die
Perser noch behaupteten. Auch brachten sie, nachdem der Winter
darüber hingegangen und die persische Besatzung schließlich
abgezogen war, die Stadt in ihre Gewalt. Darauf kehrten
sie mit ihren Schiffen vom Hellespont alle in ihre Heimat
zurück.
Land geräumt hatte, Weiber und Kinder und was an fahren
der Habe noch vorhanden war, aus den Orten, wohin man
sie in Sicherheit gebracht hatte, wieder in die Stadt schaffen
und traf Anstalt, Stadt und Mauern wieder aufzubauen. Von
der Ringmauer nämlich war nur wenig stehen geblieben, und
auch die Häuser lagen meist in Trümmern bis auf einige
wenige, die den vornehmen Persern selbst als Wohnung ge
dient hatten.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.