Abfahrt drangen, wollten nicht mitschiffen, bevor sie nicht die
Isthmischen Spiele, welche damals grade einfielen, zu Ende gefeiert
hätten. Agis nun war zwar darin mit ihnen einverstanden, daß der
Waffenstillstand wegen der Jsthmien nicht gebrochen werden dürfe,,
wollte aber doch den Seezug auf eigene Faust unternehmen ^). Da
aber die Korinther auch dem nicht zustimmten und so vielmehr eine
Verzögerung eintrat, so erfuhren die Athener schon mehr von den
Absichten der Chier und schickten einen ihrer Feldherren hin, den
Aristokrates, der ihnen deßhalb Vorwürfe machen sollte. Da nun
aber die Chier läugneten, so verlangte er, daß sie als Bürgschaft der
Treue Schiffe zur bundesgenössischen Flotte sollten stoßen lassen;
und jene schickten deren auch sieben. Die Ursache dieser Sendung
von Schiffen war, daß die Mehrzahl der Chier um die ganzen
Verhandlungen nicht wußten, und daß die wenigen Eingeweihten sich
die Menge nicht zu Feinden machen wollten, bevor sie nicht selbst einen
sicheren Hinterhalt hätten, und daß sie jetzt kaum noch an die Ankunft
der Peloponnesier glaubten, weil diese zauderten.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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