Sohn, einem Athener, der zum Sturz der Oligarchen eifrig
mitgewirkt hatte, schickten nun die Samier und die Athenischen Soldaten
sofort nach Athen, um das Geschehene zu melden; denn sie wußten
' noch nicht, daß die Vierhundert sich der Regierung bemächtigt hatten.
Als sie zu Athen ankamen, ließen die Vierhundert sogleich zwei oder
drei der Paralier in Ketten legen, die Uebrigen nahmen sie von ihrem
Schiffe weg und versetzten sie auf ein anderes Soldatenlastschiff
welches sie in den Euböischen Gewässern stationirten. ChaireaS aber, 1 2 3 4
als er sah, wie die Dinge standen, wußte sich auf irgend eine Weise
durchzuschleichen, kam nach Samos zurück und berichtete dem Heere,
waS zu Athen geschehen war, indem er Alles mit grellen Farben in'S
Schlimmere ausmalte: wie die Machthaber Alle mit Schlagen
bestraften und Niemand ihnen widersprechen dürfe, daß ihre eigenen
Weiber und Kinder mißhandelt würden, und daß jene Willens seien,
die Angehörigen aller Soldaten des HeereS aus Samos, die nicht
ihrer Partei angehörten, zu ergreifen und einzusperren, um sie
hinzurichten, wenn sie selbst sich nicht unterwerfen würden. Dergleichen
erzählte er und noch vieles Andere, was er dazu log.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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