Thucydides History of the Peloponnesian War 5.16

Adolf Wahrmund (Translator)

History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.

Sponsored by University of Leipzig.

Funding provided by European Social Fund Saxony.

Current edition First1KGreek

Geschichte des Peloponnesischen Kriegs (German) (Thucydides. Geschichte des Peloponnesischen Kriegs. Wahrmund, Adolf, translator. Stuttgart: Krais and Hoffmann, 1864.)

Editions (1)
Ἱστορίαι Perseus (Thucydides. Historiae, Vol 1-2. Jones, Henry Stuart, editor. Oxford: Oxford University Press, 1910. (1942 printing).) — 5.16.1 focus
Translations (9)
The History of the Grecian War Perseus (Thucydides. The English works of Thomas Hobbes of Malmesbury. Hobbes, Thomas. translator. London: John Bohn, 1843.) — 5.16.1 focus
History of the Peloponnesian War Perseus (Thucydides. History of the Peloponnesian War. Crawley, Richard, translator. London and Toronto: J. M. Dent and Sons Ltd.; New York: E. P. Dutton and Co., 1914.) — 5.16.1 focus
Geschichte des Peloponnesischen Kriegs First1KGreek (Thucydides. Geschichte des Peloponnesischen Kriegs. Braun, Theodor, translator. Leipzig: Insel-Verlag, 1917.) — 5.16 focus
Histoire de la Guerre du Péloponèse First1KGreek (Thucydides. Histoire de la Guerre du Péloponnése, Vol. 1-2. Zévort, Marie Charles, translator. Paris: Charpentier, 1852.) — 5.16 focus
Histoire de la Guerre du Péloponnése First1KGreek (Thucydides. Histoire de la Guerre du Péloponnése. Bétant, Élie-Ami, translator. Paris: Librairie de L. Hachette, 1863.) — 5.16 focus
History of the Peloponnesian War First1KGreek (Thucydides, Vol. 1-4. Smith, Charles Foster, translator. London and Cambridge, MA: Heinemann and Harvard University Press, 1919-1923.) — 5.16.1 focus
History of the Peloponnesian War First1KGreek (Thucydides. The history of the Peloponnesian War, Volume 1-2. Dale, Henry, translator. London: Heinemann and Henry G. Bohn, 1851-1852.) — 5.16.1 focus
Historia Belli Peloponnesiaci First1KGreek (Historia Belli Peloponnesiaci. Haase, Friedrich, translator. Paris: Firmin Didot, 1869.) — 5.16.1 focus
La storia di Tucidide First1KGreek (Thucydides. Della storia di Tucidide volgarizzata libri otto. Anonymous translator. Florence: Tipografia Galileiana, 1835.) — 5.16 focus

Notes on the current edition

History of the Peloponnesian War

1. 13) Zlristophane», Ritter, V. Kl ff.
— Dem Demoß (Volk)
Singt er Orakel vor, daß ganz sibyllisch
Dem Alten wird, und dumm und dämisch. Merkt
Er (Kleon) das. dann-intriguirt er, lügt, verläumdet
UnS all' im Haus, und unser Lohn sind Prügel.
Dann laust er hin zu Jedem, schimpft, rumort.
Schwatzt uns Geschenk ab, fordert, droht, der Schurke!
und ebenda V. bl>2.
Nein, Raub und Bestechung, das suchst d» allein in den Städten des Bundes;
der Demos
Der sieht vor dem Staub und Getümmel deS Kriegs nicht mehr wie du bübisch
handthierest.
2. 17) In den Rittern brachte AristophaneS den NikiaS in der Person eine?
3. 422
v.
Chr.
4. Sklaven, des Mitsklaven von Kleon und Demosthenes, ans die Bühne. Er wird da als
bigott, furchtsam, weinerlich geschildert. Er erholte sich aus Mangel an Selbstvertrauen,
während es bei Kleon Heuchelei war, Rath bei Wahrsagern und Orakelkrämern. Er
wollte den Frieden um jeden Preis und zwar aus Furchtsamkeit, welcher Vorwurf auch
aus der euphemistischen Ausdrucksweise des Thukydides herauszulesen ist. Plaß,
Geschichte Griechenlands: Nikias war ein Mann von äußerst beschränkten Geistesgaben,
aber vom Glücke mit einem ungewöhnlich großen Vermögen beschenkt und auf manchen
Erpeditionen begünstigt; ein Mann, der seinerseits zu den Aristokraten gehörte und
nach Abgang des älteren Thukydides als Haupt einer schwachen Opposition sich dem
Perikles, später dem Kleon entgegenstellte, der aber andererseits zu furchtsam war, um
anders als höchst schüchtern gegen den Pöbel zu reden, der deßhalb auch immer große
Liebe bei diesem genoß und die Gewogenheit der Gemeinen durch eine Freigebigkeit
steigerte, welche er in gleichem Grade gegen einzelne Bedürftige, wie durch Aufopferung
für öffentliche Feste bewies. — Die Feigheit der gemäßigten Partei des Nikias ist neben
der stumpfsinnigen Verblüfftheit deS Volks nach Aristophcmes die Hauptursache, warum
Kleon so hoch steigen konnte. (Seeger. Uebeltrieben.)
5. 15) Der Zeussohn und Halbgott ist Herakles, von dem die spartanischen
Könige abstammen. Das Orakel bedeutet: ed werde HungerSnoth entstehen, so daß man
im Lande kein Getreide finde, sondern dasselbe von auswärts durch Silber erkaufen
müsse.
6. 16) Berg in Arkadien.
7. 17) Damit die Lakedämonier aus Scheu, das Heiligthum zu verletzen, ihn nicht
onnten ausheben lassen. Der geheiligte Theil des Hauses diente ihm als Zufluchtsort
8. 421 v.
Chr.