insgesammt in Waffen ihm das Geleit gebend, auf öffentliche Kosten in
der Stadt vor dem Platz, wo jetzt der Markt ist; und die
Amphipoliten zogen später eine Einfassung um sein Grabmal und opfern
ihm in die Erde als einem Heros, und haben zu seinen Ehren
Kampfspiele und ähnliche Opfer eingeführt und legen ihm auch die
Gründung ihrer Stadt bei, als habe er den Grund dazu gelegt; die
HagnonishcenGebäude aber rissen sie nieder und machten dem
Boden gleich, was sonst noch als Erinnerungszeichen an die Gründung
der Stadt durch diesen Mann hätte dienen können; denn Brasidas, 1 2 3
glaubten sie, sei als ihr Netter erschienen; zugleich wollten sie auch
unter den gegenwärtigen Umständen aus Furcht vor den Athenern
die Bundesgenossenschaft mit den Lakedämoniern recht warm halten
und glaubten, daß bei der feindlichen Stimmung jener gegen Athen
die Verehrung des Hagnon ihnen weder Nutzen bringen noch auch
von jenen angenehm vermerkt werden möchte. — Die Todten
verabfolgten sie an die Athener. Es waren aber von den Athenern
gegen sechs Hundert gefallen; von den Gegnern aber nur sieben, weil
nicht von beiden Seiten aus gleicher Schlachtaufstellung, sondern
unter so merkwürdigen Umständen und gegen einen bereits in
Verwirrung befindlichen Feind gekämpft worden war. Nachdem die
Todten gesammelt waren, schifften die Athener nach Haus zurück.
Die unter Klearidas trafen in Amphipolis ihre Einrichtungen.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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