ihre Todten auf und plünderten die der Feinde. Dann zogen sie sich,
zur Bewachung eine Abtheilung zurücklassend, auf Tanagra zurück und
dachten, wie sie Delion bekennen möchten.
begegnete aber unterwegs einem böotischen Herold, der ihn umkehren
hieß; denn er werde, sagte dieser, Nichts ausrichten, bevor er selbst
nicht wieder zurück sei. Dieser trat dann vor die Athener und sagte
ihnen im Namen der Böoter, sie handelten unrecht, daß sie die
gemeinen Gesetze der Hellenen überträten; denn bei Allen gelte es, daß sie bei
einem Einfall auf hellenisches Gebiet die dortigen Heiligthümer
unberührt ließen. Die Athener aber hätten Delion verschanzt und sich
darin festgesetzt, und es geschehe daselbst Alles, waS sonst Menschen
auf ungeweihtem Boden thäten, und auch das Wasser, welches sie
selbst unberührt ließen, außer zum Sprengen bei heiligen
Handlungen, werde geschöpft und wie gemeines Wasser verbraucht. Der
Gottheit und ihrer selbst wegen also forderten die Böoter bei den
gemeinsamen Göttern und bei Apollo sie auf, aus dem Heiligsten abzuziehen
und mitzunehmen, was ihnen gehöre.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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Funding provided by European Social Fund Saxony.