Kerkyräer zusammen und hielten ihnen vor, daß das der beste Zustand
für sie sei und daß sie so am wenigsten Gefahr liefen, in athenische
Knechtschaft zu gerathen: für die Zukunft sollten sie keine der beiden
kriegführenden Parteien bei sich aufnehmen, außer wenn sie mir mit
einem Schiffe kämen und sich ruhig verhielten; wer mit größerer
Macht käme, der solle als Feind behandelt werden. Nachdem sie in
diesem Sinne gesprochen, nöthigten sie sie auch, ihren Vorschlag zum
Beschlusse zu erheben. Sogleich schickten sie aber auch nach Athen
Gesandte, welche theils über das Vorgefallene einen Bericht erstatten
sollten, so wie ihn ihr Vortheil erheischte, theils auch die dorthin
Geflüchteten überreden, nichts Feindliches zu unternehmen, damit nicht
neues Unheil über die Stadt komme.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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