Lesbiern zu Hülfe gekommen waren, wurden damals auf ihrer Flucht
auf der hohen See von einzelnen athenischen Schiffen verfolgt. Dann
trieb sie ein Sturm an die Küste von Kreta und von hier gelangten
sie einzeln nach dem Peloponnes, wo sie bei Kyllene dreizehn
Dreiruderer der Leukadier und Amprakioten antrafen und dabei des TelliZ
Sohn Brasidas, der dem Alkidas als Mitberather an die Seite
gegeben, worden war. Als die Lakedämonier nämlich ihre Unternehmung
auf Lesbos gescheitert sahen, so wollten sie ihre Flotte vermehren und
nach dem von innern Unruhen heimgesuchten Kerkyra segeln, da die
Athener nur mit 12 Schiffen bei Naupaktos standen; und sie wollten
sich damit beeilen, damit nicht früher noch eine athenische Flotte zu
Hülfe kommen könnte. Und hiezu nun rüsteten Brasidas und
Alkidas.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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