für sehr Wenige Wohnungen oder eine Zuflucht bei Freunden und
Verwandten, Die Mehrzahl suchte also ein Unterkommen aus den
unbebauten Plätzen der Stadt oder in den Tempeln und Kapellen, allein
ausgenommen die Akropolis und das Eleusiuion, und was sonst
durchaus abschließbar war. Sogar das Pelasgikon '') am Fuße der Burg,
das zu bewohnen ein Fluch verbot, — woraus sich auch die letzte
Zeile einer pythischen Weissagung bezieht, deren Worte sind:
wurde gleichwohl unter dem Zwange der augenblicklichen Umstände ganz
zu Wohnungen verwendet. Mit dieser Weissagung scheint es mir die
umgekehrte Bewan'otniß zu haben, als wie man sie auszulegen pflegte.
Nicht durch die gesetzwidrige Benützuug zu Wohnungen wurde das Unheil
über die Stadt gebracht, sondern durch den Krieg entstand die
Nothwendigkeit, das Feld zu Wohnungen zu verwenden. Diesen hat freilich das
Orakel nicht genannt: es wußte eben vorher, daß es nie zu einer guten 1
Stunde zu Wohnungen werde benutzt werden können. Viele richteten 2
sich auch in den Thürmen der Stadtmauer ein, und wo sonst grade
Einer konnte, denn die Stadt faßte nicht die zusammenströmende
Menschenmenge; ja später wurden sogar die langen Mauern und der
größere Theil der Mauern des Piräeus zu Wohnungen vertheilt.
die Bundesgenossen zusammen und rüstete ein Geschwader von hundert
Schiffen zur Unternehmung gegen den Peloponnes. — So stand es
hier mit den Rüstungen.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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