der Nachricht von der Belagerung kamen, rüsteten zu einem
Heereszuge und ließen zugleich eine Ansiedelung für Epidamnos ausrufen.
Jeder, wer wolle, könne sich unter gleichem Recht für Alle
anschließen^), und wenn Einer für den Augenblick nicht mitzuschisfen
gesonnen sei und doch bei der Ansiedelung sich betheiligen wolle, der
könne in Korinth zurückbleiben gegen Erlegung von fünfzig
Drachmen ^). Sowohl der Mitschiffenden, als auch derer, welche die Summe
einzahlten, sanden sich Viele. Sie baten auch die Megarer, sie mit
ihrem Schiffsgeleit zu verstärken, sür den Fall daß sie von den
Kerkyräern zur See behindert werden sollten. Diese machten sich bereit,
sie mit acht Schiffen zu begleiten, ebenso die Paleer aus Kephallene
mit vieren. Auch an die Epidaurier wandten sie sich, und diese stellten
fünf Schiffe, ferner die Hermioneer eines, die Trözener zwei, die
Leukadier zehn und die Amprakioten acht. Die Thebaner und Phliafier
ersuchten sie um Geldbeiträge, die Eleer um leere Schiffe und Geld.
Aus eigenen Mitteln aber rüsteten die Korinther dreißig Schiffe und
dreitausend Schwerbewaffnete.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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