„Da ich nun einmal sehe, ihr Athener, daß ihr auf jede
Weise den Kriegszug wollt, so möge er uns denn gelingen, wie wir
es wünschen! Was ich nun den Umständen gemäß für nöthig erachte,
will ich angeben. Wir sind im Begriff gegen Staaten zu ziehen,
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die — wie Ich ans mündlichem Berichte weiß — groß und von
einander unabhängig find und sich durchaus nicht nach einer Ver.
fassungSänderung sehnen, wie sie Einer wohl annehmen möchte, der
aus harter Abhängigkeit gern in einen erleichterten Zustand
übertritt, und die höchst wahrscheinlich wohl auch nicht ihre Freiheit mit
unserer Herrschaft vertauschen mochten; und dann ist auch die Zahl
der ^Hellenischen^ Staaten für diese Eine Insel sehr groß. Denn
außer Naxos und Katana, die — wie ich hoffe — gemäß ihrer
Verwandtschaft mit den Leontinern auf unsere Seite treten werden, find
noch sieben 4') andere da, welche in jeder Art der Kriegsrüstung so
versehen sind, daß sie sich mit unserer Macht so ziemlich vergleichen
dürften, und gerade die unter ihnen sind es am besten, gegen welche
unsere Flotte vorzüglich wirken soll. Selinus nämlich und SyrakuS;
denn sie haben dort viele Schwerbewaffnete und Bogenschützen und
Speerschützen und viele Dreiruderer und Volks genug, sie zu
bemannen. Geldmittel besitzen sie theils in den Privatvermögen, theils
haben die Selinuntier solche auch in ihren Tempeln bereit liegen.
Auch wird den Syrakusiern von einigen Barbaren eine Steuer von
ihren Erzeugnissen entrichtet. Worin sie uns aber am meisten
überlegen sind, das ist der Besitz zahlreicher Pferde, und daß sie Getreide
im eigenen Land haben und nicht einzuführen brauchen^)."