So redete Nikias. Von den Athenern aber, die noch
auftraten, forderten die Meisten zum Kriegszug aus, und man solle den
gefaßten Beschluß nicht aufheben; Einige indeß sprachen auch
dagegen. Am eifrigsten aber trieb zum Feldzug Alkibiades, des KleiniaS
Sohn, einmal, weil er dem Nikias den Widerpart halten wollte, dessen
Gegner er auch sonst in Staatssachen war, zumal er eben auch seiner
ungünstige Erwähnung gethan, hauptsächlich aber, weil er die
Feldherrnwürde eifrig wünschte und in dieser Stellung Sieilien und
Karthago zu erobern gedachte, was im Fall des glücklichen Gelingens
auch ihn selbst an Geld und Ehren heben würde. Er stand in
Ansehen bei den Städtern, stöhnte aber seinen Leidenschaften in Bezug
auf Pferde und sonstigen Luxus über Vermögen, was denn auch später
nicht die kleinste Ursache zum Untergang der Athenischen Macht wurde.
Denn als die Meisten die Größe seiner Ueberhebung in Bezug aus
persönliche Lebensweise und die Großartigkeit seines Strebens, die er
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in allen Geschäften zeigte, welche er in die Hand nahm, zu fürchten
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begannen, so wurden sie ihm Feind, weil sie glaubten, er strebe nach
Alleinherrschaft, und obwohl er das Kriegswesen zum besten Nutzen
des Gemeinwesens trefflich leitete, so übertrugen sie, Jeder persönlich
beleidigt durch sein Benehmen und seine Lebensweise, den Oberbefehl
an Andere und richteten so den Staat binnen Kurzem zu Grunde.
Damals nun trat Alkibiades auf und redete zu den Athenern Fol»
gendes: