„Dadurch habt ihr gezeigt, daß ihr auch damals nicht der
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Hellenen wegen allein nicht zu den Medern gehalten habt, sondern nur <
weil auch die Athener es nicht gethan haben; ihr wolltet eben dasselbe
thun wie diese und das Gegentheil von jenen. Jetzt aber verlangt
ihr, daß auch von diesen hier die Tapferkeit belohnt werde, die ihr
Andern zu Liebe gezeigt habt. Das ist nicht in der Ordnung. Habt
ihr die Partei der Athener vorgezogen, so theilt jetzt mit ihnen auch
die Gefahr und beruft euch nicht immer auf jenen Bundesfchwur, als
ob euch der jetzt Rettung bringen sollte. Ihr seid längst davon zurück-
getreten und seid ihm untreu geworden, denn ihr habt die Aegineten
und andere Eidgenossen lieber unterwerfen helfen, als daß ihr es
gehindert hättet, und das aus ganz freier Wahl und indem ihr eure
freie Verfassung hattet, wie sie noch jetzt ist, und Niemand euch zwang,
wie es uns geschah. Habt ihr doch noch die letzte Aufforderung vor
eurer Einschließung, daß ihr euch ruhig verhalten solltet und keiner
von beiden Parteien zu helfen brauchtet, zurückgewiesen! Wen träfe
nun der Haß aller Hellenen gerechter als euch, die ihr zum Verderben
jener eure Tapferkeit gezeigt habt? Und wenn ihr einmal Bravheit
an den Tag gelegt habt, wie ihr sagt, so habt ihr jetzt gezeigt, daß
das nicht eure eigentliche Natur war; wonach aber diese immer begehrte,
das ist nun in seiner wahren Gestalt an's Licht gebracht; denn ihr
seid mit den Athenern den Weg der Ungerechtigkeit gewandelt. Was
es mit unserer unfreiwilligen Perser- und eurer freiwilligen
Athenerfreundfchaft für eine Bewandtniß hat, haben wir hiemit dargethan."