Danach schieden sie den dritten Theil der Waffenbeute für
die Athener aus und vertheilten das Uebrige unter sich, nach den
Städten. Der Antheil der Athener wurde ihnen jedoch auf der Fahrt
abgenommen; was aber davon jetzt noch in den attischen
Heilig
thümern zur Schau steht, das sind die dreihundert Ganzrüstungen,
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die für den Demosthenes ausgeschieden worden waren und die er
selbst aus der Rückfahrt mitgebracht hat. Denn nach dieser That
durfte er sich wegen des Unglücks in Aetolien schon nicht mehr vor
der Heimkehr fürchten. — Die Athener auf den zwanzig Schiffen
gingen nun nach Naupaktos. Die Akarnaner aber und Amphilochier
schloßen nach dem Abzüge der Athener und des Demosthenes einen
Vergleich mit den Amprakioten und Peloponnesiern, die zum
Salynthios und den Agräern entkommen waren. Danach durften sie von
Oeniadä aus abziehen, wohin sie sich nämlich vom Salynthios
begeben hatten. Und für die Zukunft machten die Akarnaner und
Amphilochier einen Frieden und Waffenbund mit den Amprakioten > auf
hundert Jahre. Danach sollten weder die Amprakioten mit den
Akarnanern zu Felde ziehen dürfen gegen die Peloponnesier, noch auch die
Akarnaner mit den Amprakioten gegen die Athener; gegenseitig aber
sollten sie sich ihr Gebiet vertheidigen helfen, und was die
Amprakioten an Land oder an Geißeln von den Amphilochiern in Händen
hatten, das sollten sie zurückgeben, auch der Stadt Anaktorion keine
Hülse leisten, denn die war. den Akarnanern Feind. In diesen
Punkten kamen sie überein und machten damit dem Krieg ein Ende. Danach
schickten die Korinther eine Besatzung aus ihrer Bürgerschaft nach
Amprakia, gegen drei hundert Schwerbewaffnete unter Führung des
Xenoklidas und des Euthykles, die unter großen Schwierigkeiten auf dem
Festlandswege dahin kamen. Solchen Verlauf nahmen die Dinge
wegen Amprakiens.